2006/05/02

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Projekt LynxTerm

artefaktur

Erweiterung eines textbasierten Webbrowsers für den Einsatz als GUI für Funkterminals im Bereich Lagerlogistik



Zeit:1998
Kunde:INIS GmbH
Position:Entwicklung
Technologien: C, HTML, HTTP, VT100


In einem Lagerbetrieb werden Transport- oder Kommissionieraufträge über Funkterminals an die Lagerarbeiter übermittelt. Bei diesen Funkterminals handelt es sich um einfache zeichenbasierte Displays. Die Terminalanwendungen selbst laufen auf einem zentralen Terminalserver unter Unix oder NT.
Um Pfleg-, Wart- und Erweiterbarkeit sowie die Möglichkeit von Wiederverwendung von Klient- und Serveranwendungen zu erhöhen, ist es sinnvoll, für die Terminalmasken und für die Client-Server-Kommunikation etablierte Standards zu verwenden.
Die Idee, Terminalanwendungen als http-Sessions zu handhaben, liegt nahe. Mit Apache als Server und lynx als zeichenorientierten Browser stehen etablierte, auf nahezu allen Plattformen frei verfügbare Softwarekomponenten zur Verfügung. Durch die Verwendung von HTML als Maskenbeschreibungssprache kann man auf eine Vielzahl von Werkzeugen zurückgreifen.
Für die Verwendung als Terminalanwendung brauchte lynx aber einige Erweiterungen:
  • Standardfunktionen wie etwa History, Favoriten, etc. müssen deaktiviert sein
  • Standardtastaturbelegungen wie etwa Q für Quit müssen deaktiviert sein
  • Statuszeile muss abschaltbar oder modifizierbar sein.
  • Links müssen mit (mehreren) Hotkeys belegbar sein.
  • Interne Browserfunktionen (Quit, Back to last page, etc.) müssen frei mit Links und Tastatur assoziierbar sein.
  • Da bei klassischen Terminalanwendungen für jedes Terminal ein eigener Prozess auf dem Terminalserver läuft, sollte der Speicherverbrauch durch shared libraries (.so, .dll) bei mehreren Instanzen minimiert werden.